Donnerstag 12–20 Uhr, Dienstag–Sonntag 12–18 Uhr
Kein Verkauf am 26. und 27. April sowie am 1. Mai 2026 (Tag der Arbeit)
Zum Welttag des Buches am 23. April 2026 startet im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) ein Sonderverkauf mit Publikationen aus den Reihen „n.b.k. Ausstellungen“, „n.b.k. Diskurs“ und „n.b.k. Berlin“.
Im Verkaufszeitraum bis 3. Mai können alle angebotenen Bücher zum halben Preis – 9,90 EUR – erworben werden. Mitglieder des n.b.k. erhalten einen zusätzlichen Sonderrabatt.
Das Publikationsprogramm des n.b.k. umfasst sowohl Ausstellungskataloge, monografische und thematische Publikationen, Künstler*innenbücher und theoretische Schriften als auch Interviewbände, historische Reader, Anthologien und Schriftenreihen.
Mit Klaus Theweleit (Kulturtheoretiker, Freiburg), moderiert von Katja Nicodemus (Filmkritikerin und Journalistin, Die Zeit)
Im Rahmen der Arbeit Jedes Blatt eine Antwort auf das Entscheidungsproblem von Leonie Nagel entsteht während der Laufzeit der Ausstellung Memory Is a Strange Bell im n.b.k. ein Kurzfilm in Zusammenarbeit mit Teilnehmenden verschiedener Jugendtheaterprojekte in Berlin. Ausgangspunkt des Projekts ist das Spiel „Wahrheit oder Pflicht“ und die ihm eingeschriebenen Entscheidungs- und Aushandlungsprozesse. In improvisatorischer Entwicklung erarbeitet die Gruppe ein offenes Skript, das in einem gemeinschaftlichen Prozess filmisch umgesetzt wird. Die Verhandlungen über Regeln, Entscheidungen und Spielverläufe werden dabei Teil des Films. Das Ergebnis ist ein experimenteller Kurzfilm, der am Ende der Ausstellung im n.b.k. uraufgeführt wird.
Eintritt frei
Mit Kaity Fox, Keta Gavasheli, Alison M. Gingeras, Juliana Gleeson, Susanne Huber, Talia Kwartler, Christian Liclair, Catherine McCormack, Lucy McKenzie, Nicole Wermers
Konzeption: Leonie Huber, Anna Sinofzik
Koordination: Krisztina Hunya, Michaela Richter
Misogynie lässt sich „als ‚Exekutivorgan‘ einer patriarchalischen Ordnung begreifen, das die allgemeine Funktion hat, dessen herrschende Ideologie zu kontrollieren und durchzusetzen“ – so Kate Manne, Moralphilosophin und eine der Beitragenden der aktuellen Ausgabe von TEXTE ZUR KUNST. Somit ist Misogynie nicht in den Vorstellungen Einzelner begründet, sondern geht von einer Männerwelt aus, die Gesellschaftsverhältnisse grundlegend konstituiert. Während weitgehend unstrittig ist, dass es sich bei der Kunstwelt historisch um eine solche Männerwelt handelte, wird heute oft davon ausgegangen, dass die Feminismen der vergangenen Jahrzehnte Wirkung gezeigt hätten und zumindest jene Bereiche der Gegenwartskunst, die sich als links und progressiv positionieren, diesem Bild nicht mehr entsprächen. Dennoch sind weibliche und nonbinäre Künstler*innen in Ausstellungen und Sammlungen weiterhin unterrepräsentiert und am Kunstmarkt im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen […]