Mit Gesprächen und Einführungen von Esther Buss, Matthias Dell, Christoph Hochhäusler, Birgit Kohler, Jan Künemund, Anne Küper, Sebastian Markt
Parallel zur Ausstellung Christoph Hochhäusler im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) zeigt das Kino Arsenal eine Werkschau aller Filme des Filmemachers. In seinen Geschichten geht es stets um Lügen und Intrigen, um Manipulation und Täuschung. Sie zeigen Betrug, Verrat und Begehren und sind nahe am Genrekino (Film noir, Krimi, Politthriller) inszeniert. Hochhäuslers im Kontext von Finanzkapitalismus, Politik, Medien und neuen Technologien angesiedeltes Kino gibt der Gegenwart und ihren komplexen Systemen eine Form.
Die Filmreihe wird kuratiert von Birgit Kohler (Programmleitung Arsenal Filminstitut, Berlin).
Guerrilla Girl Frida Kahlo ist zu Gast im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) – ihr Auftritt markiert die Eröffnung eines neuen ortsspezifischen Werks, das die Guerrilla Girls für die Fassade des n.b.k. geschaffen haben.
Seit über 40 Jahren agiert das renommierte Künstlerinnenkollektiv Guerrilla Girls sowohl innerhalb als auch außerhalb institutioneller Kontexte und deckt dabei Ungleichheiten in Bezug auf Gender und race im internationalen Kunstbetrieb und darüber hinaus auf. Der Einsatz von provokanten Slogans und visuell hervorstechenden Plakatkampagnen sind zu Markenzeichen der Guerrilla Girls geworden. Ihre anonyme Präsenz – die Mitglieder des Kollektivs sind stets mit Gorillamasken verkleidet und nutzen statt ihrer eigenen Namen die von verstorbenen Künstlerinnen wie Frida Kahlo und Käthe Kollwitz – ist ein radikaler Akt in einer von Ego und Ruhm getriebenen Kunstwelt. Vor dem Hintergrund gegenwärtiger Fragestellungen zum Spannungsverhältnis zwischen Kunst und Aktivismus lohnt sich ein erneuter Blick auf die wegweisende Praxis der Guerrilla Girls.
Mit Anca Benera & Arnold Estefán, Pavel Brăila, Maksym Khodak, KwieKulik, Helmar Lerski, Maria Lisogorskaya, Shlomo Pozner, Xavier Robles de Medina, Maya Schweizer, Andrzej Steinbach, Hito Steyerl, Gabriele Stötzer, Mikhail Tolmachev, Jasmin Werner, Anastasiya Yarovenko, u. a.
10. September – 8. November 2026
n.b.k. Showroom
10. September – 8. November 2026
n.b.k. Fassade
10. September 2026 – 29. August 2027
n.b.k. Billboard
Dora Budor & Noah Barker. Monte Carlo Method
10. September – 29. November 2026
Podiumsdiskussion mit Marko Martin (Schriftsteller, Berlin), Kateryna Mishchenko (Essayistin, Berlin), Volker Weiß (Historiker, Hamburg), moderiert von Shahrzad Eden Osterer (Journalistin, München). Einführung: Fabian Bechtle und Leon Kahane
Die Teilnehmer*innen diskutieren, wie Vorstellungen des „Ostens“ an historische, gesellschaftliche und kulturelle Konflikte unserer Zeit gebunden sind. Wie sehr sind Projektionen auf den „Osten“ Teil einer politischen Tradition in Deutschland und welche Rolle spielt dabei die Kunst?
In deutscher Sprache, Eintritt frei
Projektionen auf den Osten ist ein Projekt des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) in Kooperation mit dem Schinkel Pavillon, konzipiert von Fabian Bechtle und Leon Kahane.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Musikperformance von Shaul Dahan (Künstler, Jerusalem) und Shlomo Pozner (Künstler, Berlin)
Während Sukkot (Laubhüttenfest) verbindet diese Performance alte liturgische Gesänge mit experimenteller Noise-Musik. Die Performance erkundet den Bereich, in dem Gebete wie Musik klingen und Worte zu Tönen werden.
Eintritt frei
Projektionen auf den Osten ist ein Projekt des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) in Kooperation mit dem Schinkel Pavillon, konzipiert von Fabian Bechtle und Leon Kahane.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Filmscreening mit anschließender Diskussion, konzipiert und moderiert von Dr. Lea Wohl von Haselberg (Professorin Jüdischer Film und Audiovisuelle Erinnerung, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, Potsdam)
Der Film Adamah verbindet die Erfahrung und die Traumata der Shoah mit der Hoffnung auf einen Neuanfang. Avodah hingegen entwirft eine gesellschaftliche Utopie, in der Arbeit zum Motor einer gemeinsamen Zukunft wird. Wie wirken diese historischen Bilder heute – angesichts neuer Traumata, gesellschaftlicher Polarisierung und den Kulturkämpfen um Erinnerung?
Eintritt: 12 €, Tickets unter www.yorck.de/kinos/delphi-lux
Das Screening ist eine Kooperation mit der Yorck-Kinogruppe.
Projektionen auf den Osten ist ein Projekt des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) in Kooperation mit dem Schinkel Pavillon, konzipiert von Fabian Bechtle und Leon Kahane.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Diskussionen und Musik – mit Dr. Isabelle Graw (Professorin für Kunstgeschichte und Kunsttheorie, Hochschule für Bildende Künste–Städelschule, Frankfurt/ Main), Schorsch Kamerun (Theatermacher und Sänger, Hamburg), Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk (Historiker, Berlin), Masha Qrella (Sängerin und Songwriterin, Berlin), Vertreter*innen der Clubs Conne Island (Leipzig), ://about blank (Berlin) u. a.
Konzipiert und moderiert von Andreas Fanizadeh (Kulturpolitischer Chefkorrespondent der taz, Berlin
In den 1990er Jahren schlossen sich Bands, Intellektuelle und Antifas zu „Wohlfahrtsausschüssen“ zusammen. Sie einte der Versuch, antiautoritäre Lebensweisen in Rostock, Dresden und Leipzig gegen rechtsextreme Szenen zu verteidigen. Beteiligte debattieren, was sich daraus lernen lässt und wo wir heute stehen.
In deutscher Sprache, Eintritt frei, die Veranstaltung ist auch als Livestream verfügbar
Die Diskursveranstaltung ist eine Kooperation mit der taz.
Projektionen auf den Osten ist ein Projekt des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) in Kooperation mit dem Schinkel Pavillon, konzipiert von Fabian Bechtle und Leon Kahane.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Gefördert von dem Beauftragten der […]
La Haluca (dt.: Die Pionierin) verweist auf einen historischen Text der bosnisch-jüdischen Autorin Luna Laura Papo Bohoreta (1891–1942), den Künstlerin Ana Hoffner ex-Prvulovic* in ihrer Performance aufgreift. Die Haluca erscheint als Projektionsfigur, in der sich jüdische Selbstbestimmung und feministische Emanzipation verschränken.
Eintritt frei
Projektionen auf den Osten ist ein Projekt des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) in Kooperation mit dem Schinkel Pavillon, konzipiert von Fabian Bechtle und Leon Kahane.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Finissage der Ausstellung Projektionen auf den Osten im n.b.k.
Unter der Leitung von Marlies Rossmann, in Kooperation mit Florian Hein und auf Einladung von Jasmin Werner (Künstlerin, Berlin)
Eintritt frei
Projektionen auf den Osten ist ein Projekt des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) in Kooperation mit dem Schinkel Pavillon, konzipiert von Fabian Bechtle und Leon Kahane.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.