La Haluca (dt.: Die Pionierin) verweist auf einen historischen Text der bosnisch-jüdischen Autorin Luna Laura Papo Bohoreta (1891–1942), den Künstlerin Ana Hoffner ex-Prvulovic* in ihrer Performance aufgreift. Die Haluca erscheint als Projektionsfigur, in der sich jüdische Selbstbestimmung und feministische Emanzipation verschränken. Ana Hoffner ex-Prvulovic*s Performance greift diese Figur der jüdischen Frau als Pionierin auf. Durch ausgewählte, heute wenig bekannte Biografien wird die Erinnerung an die jüdische Geschichte in der Region Jugoslawien aktualisiert, die durch die Shoah, die Erinnerungspolitik des sozialistischen Jugoslawiens und die Jugoslawien-Kriege der 1990er Jahre überschrieben wurde und daher bis heute nur bedingt Teil einer kollektiven Erinnerung in der Region und darüber hinaus ist.
Eintritt frei
Projektionen auf den Osten ist ein Projekt des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) in Kooperation mit dem Schinkel Pavillon, konzipiert von Fabian Bechtle und Leon Kahane.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Finissage der Ausstellung Projektionen auf den Osten im n.b.k.
Unter der Leitung von Marlies Rossmann, in Kooperation mit Florian Hein und auf Einladung von Jasmin Werner (Künstlerin, Berlin)
Eintritt frei
Projektionen auf den Osten ist ein Projekt des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) in Kooperation mit dem Schinkel Pavillon, konzipiert von Fabian Bechtle und Leon Kahane.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Mit Arbeiten von Razia Akbari, Aqsa Arif, Alessandra Ferrini, Ira Goryainova, Kiyo Gutiérrez, Marte Hodne Haugen, Thaís Muniz, Ann Oren, Amaal Said, Mila Turajlić und Video News
Filmpremiere: Freitag, 13. November 2026, 19 Uhr
Weitere Screenings: Samstag, 14. November, 12–18 Uhr,
und Sonntag, 15. November 2026, 12–18 Uhr
Dora Budor & Noah Barkers neue Arbeit Monte Carlo Method (2026), die im November 2026 im n.b.k. Premiere feiert, basiert auf dem gleichnamigen mathematischen Modell, das zur Abschätzung möglicher Ergebnisse unsicherer Ereignisse dient. Die Monte-Carlo-Methode, die ihren Ursprung im sogenannten Manhattan-Atomprojekt hat und zentral für Finanzprognosen ist, strukturiert den Film, der eine Stadt und ein Jahrhundert untersucht, die auf Zufälle aufgebaut sind. Darüber hinaus bespielen die Künstler*innen das n.b.k. Billboard an der hochfrequentierten Kreuzung Friedrichstraße Ecke Torstraße in unmittelbarer Nähe des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.).
Dora Budor (*Kroatien) und Noah Barker (*Kalifornien) leben in New York. Ihre gemeinsamen Video- arbeiten waren u. a. zu sehen im: WIELS – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Brüssel (2026); mumok, Wien (2025); Kunstverein Braunschweig, Braunschweig (2025); MoMA PS1, New York (2024); Simian, Kopenhagen (2023); Kunsthaus Bregenz (2022).