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Aktuell
03.09.2026 – 24.09.2026
Kino Arsenal, Plantagenstr. 30, 13347 Berlin
Filmprogramm – Werkschau Christoph Hochhäusler
Gespräch, Screening, Vortrag
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Mit Gesprächen und Einführungen von Esther Buss, Matthias Dell, Christoph Hochhäusler, Birgit Kohler, Jan Künemund, Anne Küper, Sebastian Markt


Parallel zur Ausstellung Christoph Hochhäusler im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) zeigt das Kino Arsenal eine Werkschau aller Filme des Filmemachers. In seinen Geschichten geht es stets um Lügen und Intrigen, um Manipulation und Täuschung. Sie zeigen Betrug, Verrat und Begehren und sind nahe am Genrekino (Film noir, Krimi, Politthriller) inszeniert. Hochhäuslers im Kontext von Finanzkapitalismus, Politik, Medien und neuen Technologien angesiedeltes Kino gibt der Gegenwart und ihren komplexen Systemen eine Form.


Die Filmreihe wird kuratiert von Birgit Kohler (Programmleitung Arsenal Filminstitut, Berlin).


25.09.2026
Schinkel Pavillon, Oberwallstraße 32, 10117 Berlin
Der kulturelle Osten
Podiumsdiskussion
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Podiumsdiskussion mit Marko Martin (Schriftsteller, Berlin), Kateryna Mishchenko (Essayistin, Berlin), Volker Weiß (Historiker, Hamburg), moderiert von Shahrzad Eden Osterer (Journalistin, München). Einführung: Fabian Bechtle und Leon Kahane


Die Teilnehmer*innen diskutieren, wie Vorstellungen des „Ostens“ an historische, gesellschaftliche und kulturelle Konflikte unserer Zeit gebunden sind. Wie sehr sind Projektionen auf den „Osten“ Teil einer politischen Tradition in Deutschland und welche Rolle spielt dabei die Kunst?


In deutscher Sprache, Eintritt frei


27.09.2026
Shaul Dahan, Shlomo Pozner, Kaddisch für deinen Vater
Konzert, Performance
Veranstaltung vor Ort

Musikperformance von Shaul Dahan (Künstler, Jerusalem) und Shlomo Pozner (Künstler, Berlin)


Während Sukkot (Laubhüttenfest) verbindet diese Performance alte liturgische Gesänge mit experimenteller Noise-Musik. Die Performance erkundet den Bereich, in dem Gebete wie Musik klingen und Worte zu Tönen werden.


Eintritt frei



Shaul Dahan (geb. 1995) ist ein in Jerusalem lebender Komponist, Synthesizer-Künstler und Klangkünstler. Dahan, dessen Wurzeln in der ultraorthodoxen Gemeinschaft liegen, verbindet liturgische Texte, biblische Gebete und Gesang mit elektronischer Musik und kanalisiert dabei die zwanghaften und ekstatischen Dimensionen religiöser Hingabe in einer intensiven und kompromisslosen Praxis. In seinen Live-Auftritten leitet er über einen modularen analogen Synthesizer Strom durch unvorhersehbare Schaltkreise und erzeugt so einen ritualistischen Klangraum, der fließend zwischen zerbrechlicher Stille und rohem Klangchaos wechselt. Seine Arbeiten wurden international in Galerien, auf Festivals und bei Kunstveranstaltungen präsentiert, darunter beim Ars Electronica Festival 2024 (Linz), im Mamuta Art and Research Center (Jerusalem, 2025), im Museum für italienisch-jüdische Kunst (Jerusalem, 2025) sowie in Chemnitz, Leipzig und Berlin (2026).

 

Shlomo […]

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