Mit Beiträgen und Dokumenten von Karl Böttcher, Willy Karl (Wils) Ebert, Peter Friedrich, Ludmilla Herzenstein, Reinhold Lingner, Hans Scharoun, Luise Seitz, Selman Selmanagić, Herbert Weinberger u. a.
6. Juni – 2. August 2026
n.b.k. Showroom
6. Juni – 2. August 2026
Mit Gesprächen und Vorträgen von Michael Baute, Volker Heise, Edgar Reitz und Margarethe von Trotta
Parallel zur Ausstellung Berlin plant. Stunde Null zeigt der n.b.k. ein Kinoprogramm mit „Trümmerfilmen“ in Kooperation mit dem Babylon.
Donnerstag, 11. Juni 2026, 20 Uhr
Berlin 1945 – Tagebuch einer Großstadt, Teil II (Volker Heise, D 2020, 90 min, OV)
Einführung von Volker Heise (Regisseur und Produzent, Berlin), in deutscher Sprache
Donnerstag, 18. Juni 2026, 20 Uhr
Die Mörder sind unter uns (Wolfgang Staudte, D 1946, 91 min, OmeU)
Mit Hildegard Knef, Ernst Wilhelm Borchert, Erna Sellmer, Arno Paulsen
Donnerstag, 2. Juli 2026, 20 Uhr
Imaginäre Architektur – Der Baumeister Hans Scharoun (Hartmut Bitomsky, D 1995, 65 min, OV)
Einführung von Michael Baute (Autor und Dozent, Berlin), in deutscher Sprache
Donnerstag, 9. Juli 2026, 20 Uhr
A Foreign Affair (Eine auswärtige Affäre, Billy Wilder, USA 1948, 116 min, OmU)
Mit Jean Arthur, Marlene Dietrich, John Lund
Donnerstag, 23. Juli 2026, […]
Mit Michael Augustin, Ralf Bock, Greg Castillo, Andrea Contursi, Simone Hain, Christa Kamleithner, Christina Lindemann, Philipp Oswalt, Hansjörg Schneider, Axel Zutz, moderiert von Thomas Flierl
Parallel zur Ausstellung Berlin plant. Stunde Null findet ein eintägiges Symposium im silent green Kulturquartier statt. Es widmet sich der Mehrdimensionalität des Kollektivplans und dessen Entstehung, die sich mit der „Stunde Null“ und den drängenden Forderungen nach einem radikalen gesellschaftlichen Neuanfang verband. 1946 war der Kollektivplan stadtplanerisch auf der Höhe seiner Zeit und zugleich seiner Zeit voraus. Unter Einbeziehung des derzeitigen Forschungsstandes ergründen die Vorträge die Referenzmodelle der Planung, verborgene biografische Netzwerke vor, während und nach der NS-Zeit sowie die unterschiedliche Rezeptionsgeschichte in Ost- und West-Berlin. Eingehend thematisiert werden die wegweisenden stadt- und architekturbezogenen, ökologischen, stadtlandschaftlichen und partizipativen Impulse des Kollektivplans. Die Betrachtung einer vergangenen Zukunft eröffnet zurück- und vorausblickend einen Diskurs zur aktuellen Handlungs- und Erneuerungsfähigkeit unserer Gesellschaft und zur Frage: Wohin?