Me/We


Still


1993, 00:01:20, PAL, schwarz-weiß, Ton, A018 01


Die Videotrilogie Me/We, Okay und Gray besteht aus einem Kurzfilm in drei Episoden und einer Installation mit drei Monitoren. Thema der kurzen Episoden mit rhythmischen Monologen ist die Transformation der eigenen Identität. Formal untersucht der Film Effekte und Auswirkungen des Kinos im Hinblick auf Filmsprache, narrative Strategien und Ausdrucksmittel auf die Werbung.
Im Zentrum von
Me/We steht die Balance zwischen individueller Identität und Ausübung von Kontrolle. Zu sehen ist eine Familie, die in einem Hinterhof weiße Laken aufhängt. Begleitet wird die Szene von einem Monolog des Vaters, in dem er sich selbst und sein Leben in seinen Familienmitgliedern widerspiegelt und Unterschiede und Ähnlichkeiten herausarbeitet. Schließlich richtet er seine Worte an die Betrachter*innen und spricht auch für die anderen Familienmitglieder, die lediglich ihre Lippen im Rhythmus seiner Worte öffnen und schließen.



siehe auch:
The Cinematic Works