e-constellations


Still


2004, 00:24:59, PAL, Farbe, Ton


Dem Zusammenspiel von Wort und Bild kommt in Schmits Arbeiten eine besondere Bedeutung zu. Sein Spätwerk e-constellations (2004) basiert auf 200 schlichten Zeichnungen aus gelben Fixpunkten und weißen Verbindungslinien auf schwarzem Grund. Einem Mobile gleich ergeben sich aus den Punkten und Linien ständig neue Permutationen. Als digitale Diashow hintereinander präsentiert, fungieren sie wie eine „Schule des Sehens“ und werden vom Künstler in einem Verfahren, das an Rätselspiele und das Deuten von Sternbildern erinnert, mit englischen Begriffen betitelt. Die Audiospur zu e-constellations zeichnete Schmit in einem Durchgang in seiner Berliner Wohnung in der Linienstraße 158 auf. Immer wieder hört man Straßengeräusche oder Gesprächsfetzen im Hintergrund. e-constellations bildete für Schmit den Anstoß zu einer Reihe weiterer Arbeiten, in denen er auf Audioaufnahmen und den Computer als bildgebendes Medium zurückgriff.