La cuve à l'eau


Still


1980, 00:12:20, PAL, schwarz-weiß, stumm, A013 03


La cuve à l’eau ist beispielhaft für Appelts Aktionen und Inszenierungen vor der Kamera, in denen sein eigener Körper im Mittelpunkt steht und Themen wie Selbstreflexion, Geburt, Tod und Vergänglichkeit verhandelt werden. Für diese Arbeit hat Appelt seine Haut komplett mit einer gipsartigen Schicht überzogen. Er zieht einen Faden unter der angetrockneten Schicht hervor, der so eine vertikale Linie auf seinem Körper hinterlässt. Im weiteren Verlauf des Videos sieht man den Künstler reglos in einem Wasserbecken liegen. In Appelts Fotografien und Videos scheint eine mythische Zeit zu herrschen. Sie dokumentieren die Aktionen des Künstlers, die meist ohne Publikum in freier Natur stattfinden und an rituelle Handlungen erinnern.