Gray


Still


1993, 00:01:21, PAL, schwarz-weiß, Ton, A018 03


Die Videotrilogie Me/We, Okay und Gray besteht aus einem Kurzfilm in drei Episoden und einer Installation mit drei Monitoren. Thema der kurzen Episoden mit rhythmischen Monologen ist die Transformation der eigenen Identität. Formal untersucht der Film Effekte und Auswirkungen des Kinos im Hinblick auf Filmsprache, narrative Strategien und Ausdrucksmittel auf die Werbung.
Gray thematisiert die Veränderung der Realität in Folge einer Katastrophe sowie die Auflösung der Grenze zwischen sich selbst und anderen. Drei Frauen sprechen über eine Atomkatastrophe, die sich über die Landesgrenzen hinaus ereignet hat. Während sie sich in einem Lastenaufzug zu einem dunklen Unterwasserort begeben sprechen sie sowohl sachlich über die Fakten von Atomunfällen als auch über private Gedanken und Sorgen. Die Veränderung ist dauerhaft – es ist ihnen nicht möglich, in ihre Heimat zurückzukehren.



siehe auch:
The Cinematic Works