Freitag, 26. Februar 2021, 17 Uhr
Neuerwerbungen des n.b.k. Video-Forums 2020

Online-Screening mit Werken von Endre Aalrust, Dario Azzellini / Oliver Ressler, Anca Benera / Arnold Estefan, Candice Breitz, Arnold Dreyblatt, Kerstin Honeit, Natascha Sadr Haghighian, Judith Hopf und Florian Zeyfang, Wolf Kahlen, Karin Sander


Der n.b.k. präsentiert vom 26. Februar bis 26. März 2021 eine Auswahl der Neuerwerbungen des n.b.k. Video-Forums. Das 1971 gegründete Video-Forum des Neuen Berliner Kunstvereins ist mit über 1.700 Werken die älteste sowie eine der größten internationalen Videokunstsammlungen in Deutschland. Auch im Jahr 2020 konnten die umfassenden Bestände erweitert und Werke der Videokunst im Rahmen der Künstler*innenförderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Berliner Senats und aus der institutionellen Förderung des n.b.k., beides aus Mitteln der LOTTO-Stiftung Berlin, erworben werden.


Endre Aalrust
Dear Deer, 2019
HD-Video, 19:21 min



Endre Aalrust (*1973 in Hamar / Norwegen, lebt in Berlin) arbeitet mit Malerei, Fotografie und bewegtem Bild. In seiner künstlerischen Praxis als Filmemacher zeichnet er sich durch einen essayistischen Stil aus, der dokumentarische und inszenierte Elemente miteinander verbindet. Basierend auf ausgedehnten Beobachtungen entspinnen sich Aalrusts Arbeiten zwischen Momenten der Poesie und der Irritation.

In Dear Deer reflektiert Endre Aalrust verschiedenartige asymmetrische Beziehungen. Das Verhältnis von Mensch und Tier wird dabei ebenso befragt wie die Beziehung des Regisseurs zu seinem 19 Jahre jüngeren Freund. Mittels dokumentarischer und zum Teil voyeuristischer Aufnahmen sowie Found-Footage-Materialien verknüpft Aalrust in seinem Videoessay Szenen, die konditionierte Rehe in einem japanischen Park zeigen, Jacques Derrida‘s Beziehung zu Katzen, Bilder von Stierkämpfen und der Dressur von Pferden in Argentinien oder intime Skype-Konversationen. In einem Voiceover lässt uns der Künstler teilhaben an seinen Beobachtungen und Überlegungen zu artenübergreifender Empathie, Verlegenheit und Scham.


Candice Breitz
Profile, 2017
HD-Video
Variation A: 2:20 min
Variation B: 3:27 min
Variation C: 3:21 min



Die Video- und Fotokünstlerin Candice Breitz (*1972 in Johannesburg, lebt in Berlin) ist eine Chronistin der Widersprüchlichkeiten innerhalb populärer Diskurse. Ihr Interesse richtet sich auf die Dynamiken vertrauter Identitätsbildungen, die sie über komplexe Videoproduktionen und oftmals unter Hinzuziehung von Medienbildern wie Fotografien, Videoclips oder Hollywood-Produktionen analysiert.

2017 vertrat Candice Breitz auf der 57. Biennale in Venedig ihr Geburtsland Südafrika. Ein Land, in dem die Frage, wer den Repräsentationsraum rechtmäßig einnehmen darf (oder nicht), besonders problematisch ist. Aus diesem Kontext heraus entstand die Arbeit Profile, in der nicht Breitz selbst, sondern zehn prominente südafrikanische Künstler*innen vor der Kamera erscheinen, die möglicherweise ebenfalls das Land hätten repräsentieren können. „Mein Name ist Candice Breitz,“ wiederholt der polyphone Chor beharrlich und legt dar, wer tatsächlich vor der Kamera tatsächlich steht (oder stehen könnte): Mann oder Frau, weiß oder Schwarz, arbeitend oder bürgerlich. Zwischen den vielfältigen Beschreibungen von Rasse, Klasse und Geschlecht, Beruf und nationaler Zugehörigkeit beginnen die Attribute und Marker, die über eine Person Auskunft geben sollen, in ihrer Glaubwürdigkeit zu oszillieren. In Profile verschmilzt das Genre des Selbstporträts mit der formalen Sprache des Wahlkampfs und der Eigenwerbung und verteilt die erhöhte Aufmerksamkeit, die eine Künstler*in aufgrund ihres Auftritts in Venedig normalerweise hätte, auf eine Reihe von Kolleg*innen, die – ähnlich wie Breitz – die Absicht zu haben scheinen, einen starren Begriff von Subjektivität bewusst zu stören.

Profile besteht aus drei Variationen (Variation A mit 2:20 min, Variation B mit 3:27 min und Variation C mit 3:21 min), die nie gleichzeitig zu sehen sind. Für das Screening wird jede Variation je 10 Tage online verfügbar sein.


Kerstin Honeit

Kerstin Honeit (*1977 in Berlin, lebt ebenda) bewegt sich in ihrer Praxis als Filmemacher*in und Künstler*in an den Schnittstellen unterschiedlicher Formen der Inszenierung. Der Schwerpunkt von Honeits künstlerischer Forschung liegt auf der Untersuchung von Repräsentationsmechanismen in der Produktion von hegemonialen Bilderwelten in Zusammenhang mit kulturellen wie sprachlichen Übersetzungsmodi, speziell im kinematographischen Kontext.

PANDA MOONWALKor WHY MENG MENG WALKS BACKWARDS
, 2018 
HD-Video, 8:02 min



2017 wurden zwei Riesenpandas aus China an den Berliner Zoo verliehen, um mehr Besucher*innen anzuziehen. Aber diese Werbemaßnahme ging im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten los: Meng Meng, der weibliche Panda, lief nur rückwärts – wahrscheinlich aus Protest gegen ihre Gefangenschaft. Die diesbezügliche internationale Berichterstattung hingegen lief wiederum in eine ganz andere, sexistische Richtung – anstatt das problematische Konzept des Zoos zu überdenken, schiebt die Presse Meng Mengs Verhalten auf die Tatsache, dass sie noch keinen Nachwuchs hat und nur auf Aufmerksamkeit aus ist. Kerstin Honeits Videoarbeit verortet den Panda-Protest in der Tradition öffentlicher Performances, in der widerständige Körper auf Missstände verweisen.

my castle your castle, 2017
HD-Video, 14:47 min



Die Videoarbeit my castle your castle widmet sich der Debatte um den Wiederaufbau des Berliner Schlosses auf dem Fundament des Palasts der Republik, dem ehemaligen Sitz der Volkskammer der DDR. Kerstin Honeit lädt zwei der Handwerker, die beim Aufbau bzw. Abriss des Palasts maßgeblich beteiligt waren, zu einer Gesprächsrunde in der Stadtschloss-Baustelle ein. Das Setting spielt mit dem Ambiente einer Fernseh-Talkshow und stellt damit die Bühnenhaftigkeit der Großbaustelle heraus, die verschiedensten Akteuren und Interessensgruppen als Plattform dient. Eine Musikeinlage von zwei queeren Cowboys bricht und karikiert diesen Bezug schlussendlich. Das Schloss als „identitätsstiftendes“ Bauwerk von nationaler Bedeutung wird so als Raum von Akteuren neu besetzt, deren Stimme in der Debatte sonst untergeht.


Natascha Sadr Haghighian, Judith Hopf und Florian Zeyfang
proprio aperto, 2005
PAL, 5:56 min



Natascha Sadr Haghighian entwickelt Installationen, Video- und Audioarbeiten sowie performative Interventionen, die die Infrastrukturen und Bedingtheiten unserer Gesellschaftsordnung offenlegen. Ausgehend von aktuellen wie historischen Ereignissen, widmet sie sich der Frage, wie unsere Handlungsspielräume, Blickstrukturen und letztlich unser Denken formiert sind. Sie zeigt die komplexen Verflechtungen und die gegenseitige Durchdringung von Technologie, Politik, Wertschöpfungssystemen und dem Biologischen auf und stellt ein anthropozentrisches Selbstverständnis infrage.

Judith Hopf (*1969 in Karlsruhe, lebt in Berlin) arbeitet mit den Medien Video, Zeichnung, Performance und Installation. Sie untersucht in ihren Werken selbstverständlich erscheinende Kommunikationsformen und hinterfragt die Methoden politischer und künstlerischer Vermittlung.

Florian Zeyfang (*1965 in Stuttgart, lebt in Berlin) ist Künstler, Autor und Filmemacher. In seinen Texten, experimentellen Film- und Videoarbeiten sowie Installationen setzt sich Zeyfang kritisch mit den Konnotationen einer globalisierten medialen Zeichenwelt und deren gesellschaftlichen und kunsthistorischen Wirkung auseinander. Zeyfangs künstlerischer Ansatz ist durch einen Wechsel aus individueller und kollaborativer Praxis geprägt.

Die Videoarbeit proprio aperto zeigt einen Winterspaziergang durch die Giardini, ein Gelände der Biennale von Venedig, die traditionellerweise im Sommer stattfindet. Aus dem Off hört man eine ruhige Stimme, die einen kontemplativen Text spricht, der um die verlassenen Ausstellungshäuser, Gespenster und das Dasein in der Kulturhegemonie kreist. Die einzelnen unbewegten Bilder, ursprünglich Fotografien, werden hier in langsamen Schwenks abgetastet, wodurch der unterschiedliche Verfallsgrad der Länder-Pavillons der Biennale immer mehr Aufmerksamkeit erfährt. Vereinzelt sind Menschen in den Bildern zu sehen, womit die in dem Video ständig spürbare Leere kurzzeitig unterbrochen wird. Durch das Aneinanderreihen von unbespielten Ausstellungsflächen und der außersaisonalen Ruhe auf dem Gelände macht dieses kollaborative Werk Machtstrukturen, Widersprüche und Konventionen der Rezeption und Vermittlung von Kunst spürbar.


Anca Benera / Arnold Estefan
No Shelter From The Storm, 2015
HD-Video, 5:42 min



Das Werk von Anca Benera (*1977 in Constanta / Rumänien, lebt in Bukarest) und Arnold Estefan (*1978 in Targu-Secuiesc / Rumänien, lebt in Bukarest) umfasst Installationen, Video- und Performancearbeiten. Das Interesse des Künstlerduos gilt jenen der Sichtbarkeit entzogenen Strukturen, die sich hinter historischen, sozialen oder geopolitischen Erzählungen verbergen. In früheren Arbeiten setzten sich Benera und Estefan unter anderem mit Vorstellungen von nationaler Identität und Geschichtsschreibung, sowie mit dem politischen und kulturellen Konzept des Territoriums auseinander. In ihrer jüngeren künstlerischen Praxis befassen sie sich vermehrt mit ökologischen Themen wie Extraktivismus, der Übernutzung natürlicher Ressourcen und deren militärischen und politischen Auswirkungen auf die Umwelt.

Zwei junge Menschen erklimmen getrennt voneinander ein bergiges Terrain zerstörter Wälder und pfeifen die Melodie des pazifistischen Protestliedes der 1960er Jahre Sag mir wo die Blumen sind? Das Lied wurde im Laufe der Zeit in viele verschiedene Sprachen übersetzt und fand weltweit Verbreitung. Die Videoarbeit No Shelter From The Storm wurde in den Karpaten gedreht, einem der letzten Urwälder Europas. Die Karpaten sind nicht nur aus ökologischen Gründen ein wichtiges Territorium, auch politisch, historisch und militärisch ist das an der rumänisch-ukrainischen Grenze angesiedelte Gebiet bedeutsam. No Shelter From The Storm macht die Spuren menschlichen Treibens in den von multinationalen korrupten Konzernen ausgebeuteten und verwüsteten Wäldern sichtbar. Vor der Szenerie verwüsteter Berghänge wird die gepfiffene internationale Antikriegsmelodie zu einem Appell gegen die globale Ausbeutung und Zerstörung der Umwelt.


Dario Azzellini / Oliver Ressler
Occupy, Resist, Produce – Vio.Me., 2015
HD-Video, 30:17 min



Dario Azzellini (*1967 in Wiesbaden, lebt in Berlin) ist Künstler, promovierter Politikwissenschaftler und Soziologe. In seinem filmischen und wissenschaftlichen Werk untersucht er Arbeitsverhältnisse, soziale Bewegungen und Protest mit Fokus auf Lateinamerika und Europa.

Oliver Ressler (*1970 in Knittelfeld / Österreich, lebt in Wien) setzt sich in seinem vielseitigen politischen Werk als Künstler und Filmemacher mit Widerstandsformen und alternativen Gesellschaftssystemen auseinander. In seinen Filmen und Installationen untersucht er politische und ökologische Bewegungen und Diskurse und deren Auswirkungen.

Seit rund 20 Jahren arbeiten Dario Azzellini und Oliver Ressler regelmäßig zusammen, zuletzt für den vierteiligen Filmzyklus
Occupy, Resist, Produce (2014–2018).

Nach
Occupy, Resist, Produce – RiMaflow und Occupy, Resist, Produce – Officine Zero (n.b.k Koproduktion) ist Occupy. Resist. Produce – Vio.Me., das dritte Werk aus dem vierteiligen Filmzyklus Occupy. Restist. Produce. (2014–2018), der sich mit der Besetzung und Selbstorganisation von Fabriken in Europa befasst. Im Zentrum von Occupy. Resist. Produce – Vio.Me. steht eine Fabrik in Thessaloniki, die einst Industriekleber, Isoliermittel und chemische Baumaterialien herstellte. Nach einem einjährigen Streik entscheiden sich die Arbeiter*innen das Werk im Juli 2011 zu besetzen und unter dem Namen Vio.Me eine selbstorganisierte Produktion von biologischen Seifen und Reinigungsprodukten aufzubauen. Ressler und Azzellini halten Versammlungen und Gespräche mit den Arbeiter*innen fest, schaffen statische, fast fotografisch anmutende Bilder der Produktionsstätten, begleiten die Arbeiter*innen so auf diesem selbstbestimmten Weg und machen demokratische Prozesse sichtbar.


Karin Sander
Sigrid, 2018
HD-Video, 5:32 min



Karin Sander (*1957 in Bensberg, lebt in Berlin und Zürich) hinterfragt in ihrem künstlerischen Werk gegebene Situationen und Räume in Bezug auf ihre strukturellen, sozialen und historischen Kontexte und macht sie unter Verwendung unterschiedlicher Medien auf neue Weise sicht- und erfahrbar.

Der digitalisierte Pathéfilm Sigrid 1930 (ebenfalls Teil der Sammlung des n.b.k. Video-Forums) zeigt in einem Loop, wie die zweijährige Sigrid unermüdlich einen Ball in die Höhe wirft und ihn wieder aufhebt. Die Bilder werden überlagert von den in das Originalmaterial eingeschriebenen Flecken und Kratzern. Die Videoarbeit Sigrid von 2018 zeigt dieselbe Person im Alter von 89 Jahren, die im Rollstuhl sitzt und einen Massageball in ihren Händen hält, den sie immer wieder langsam von einer Hand in die andere legt.


Arnold Dreyblatt
The Resting State, 2019
NTSC, 42:49 min



Arnold Dreyblatts (*1953 in New York, lebt in Berlin) künstlerische Arbeiten lassen komplexe textuelle und räumliche Visualisierungen von Gedächtnis entstehen. Seine Projekte – Reflexionen über Themen des Erinnerns und Archivierens – umfassen Installationen, Arbeiten mit Bewegtbild sowie Performances, Theaterinszenierungen, Kunst im öffentlichen Raum und Hörspiele. Dreyblatt lehrt als Professor für Medienkunst an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel. 2007 wurde er zum Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, gewählt.

Während eines Aufenthalts am Zentrum für Kunst, Wissenschaft und Technologie (MIT) in Boston 2014/2015 begann Arnold Dreyblatt seine Recherche zum kognitiven Phänomen des „Resting State“ (dt. „Ruhender Zustand“). Kognitionswissenschaftler*innen am MIT untersuchten Formen der Informationsverarbeitung, die auftreten, wenn das Gehirn nicht an der Erfüllung bestimmter Aufgaben beteiligt und nur geringen oder keinen äußeren Reizen ausgesetzt ist. Für Studien wurden Probanden einer Umgebung mit geringem Reiz ausgesetzt. Durch den Einsatz von Licht- und Tonsignalen wurde der Zustand der Selbstbeobachtung in zufälligen Intervallen mit verbalen und visuellen Hinweisen unterbrochen.
The Resting State konzentriert sich auf die Methoden, mit denen Forscher versuchen, diesen wesentlichen Aspekt des Bewusstseins zu dokumentieren und zu testen. Über Archivfilmauszüge von neurologischen und psychologischen Tests, Berichte von Probanden und Fragestellungen der Forscher*innen untersucht der Film die zentrale Rolle, die Visualisierung und Sprache für unser Verständnis innerer Geisteszustände zukommen.


Wolf Kahlen
Ich kann sagen was ich will, 1975
PAL, 4:40 min



Wolf Kahlen (*1940 in Aachen, lebt in Berlin) ist Performance- und Medienkünstler und ein Pionier der Videokunst. Kahlen ist Gründungsmitglied des n.b.k. Video-Forums, welches 1971 mit der Präsentation seiner Arbeit Reversible Prozesse eröffnete. In seiner künstlerischen Praxis setzt sich Kahlen medienreflexiv und medienkritisch mit dem bewegten Bild auseinander.

Einem medienkritischen Ansatz folgend werden in der zweiteiligen Arbeit Ich kann sagen was ich will grundlegende Kommunikationsstrukturen, der Zusammenhang von Bild und Ton, von Sehen, Hören und Verstehen befragt. Im ersten Teil zeigt das Bild den Künstler, wie er seine Lippen in einem Sprechakt bewegt, während auf der Tonspur nur Hintergrundgeräusche mit Räuspern und Husten zu hören sind. Das Betrachten wird zum irritierten Suchen, zum lippenlesenden Rätseln über den Inhalt des gesprochenen Wortes. Im zweiten Teil wird der der titelgebende Satz schließlich in diversen Intonationen gesprochen. Dabei verhalten sich der Ton und das Bild jedoch nicht deckungsgleich, manchmal ist der Ton nahezu lippensynchron, dann wieder klaffen Ton und Bild weit auseinander. Die unterschiedlichen Betonungen verleihen dem Satz variierende Bedeutungen. Die Arbeit spielt zum einen auf das Ideal der Freiheit der Rede an, reflektiert jedoch zugleich die „Unwahrscheinlichkeit der Kommunikation“ – die Schwierigkeit, sich verständlich zu machen, unabhängig von der Sprache, die man spricht.