Projektionen aus dem Westen? Kunst, Antifaschismus, Autonomie und die Wohlfahrtsausschüsse
Donnerstag, 1. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Diskussionen und Musik – mit Dr. Isabelle Graw (Professorin für Kunstgeschichte und Kunsttheorie, Hochschule für Bildende Künste–Städelschule, Frankfurt/ Main), Schorsch Kamerun (Theatermacher und Sänger, Hamburg), Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk (Historiker, Berlin), Masha Qrella (Sängerin und Songwriterin, Berlin), Vertreter*innen der Clubs Conne Island (Leipzig), ://about self (Berlin) u. a.
Konzipiert und moderiert von Andreas Fanizadeh (Kulturpolitischer Chefkorrespondent der taz, Berlin)
In den 1990er Jahren schlossen sich Bands, Intellektuelle und Antifas zu „Wohlfahrtsausschüssen“ zusammen. Sie einte der Versuch, antiautoritäre Lebensweisen in Rostock, Dresden und Leipzig gegen rechtsextreme Szenen zu verteidigen. Beteiligte debattieren, was sich daraus lernen lässt und wo wir heute stehen.
In deutscher Sprache, Eintritt frei, die Veranstaltung ist auch als Livestream verfügbar
Die Diskursveranstaltung ist eine Kooperation mit der taz.
Projektionen auf den Osten ist ein Projekt des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) in Kooperation mit dem Schinkel Pavillon, konzipiert von Fabian Bechtle und Leon Kahane.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

