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Filmpräsentation

Sonntag, 3. Mai 2026, 17:00 Uhr

Screening,
Veranstaltung vor Ort



Im Rahmen der Arbeit Jedes Blatt eine Antwort auf das Entscheidungsproblem von Leonie Nagel entsteht während der Laufzeit der Ausstellung Memory Is a Strange Bell im n.b.k. ein Kurzfilm in Zusammenarbeit mit Teilnehmenden verschiedener Jugendtheaterprojekte in Berlin. Ausgangspunkt des Projekts ist das Spiel „Wahrheit oder Pflicht“ und die ihm eingeschriebenen Entscheidungs- und Aushandlungsprozesse. In improvisatorischer Entwicklung erarbeitet die Gruppe ein offenes Skript, das in einem gemeinschaftlichen Prozess filmisch umgesetzt wird. Die Verhandlungen über Regeln, Entscheidungen und Spielverläufe werden dabei Teil des Films. Das Ergebnis ist ein experimenteller Kurzfilm, der am Ende der Ausstellung im n.b.k. uraufgeführt wird.


Eintritt frei


© Foto: Leonie Nagel

Leonie Nagel arbeitet in raumbezogenen Installationen mit unterschiedlichen Medien wie z. B. Fotografie, Zeichnung, Text, Erzählungen, massenproduzierten Alltagsgegenständen und Video. Ihre Arbeiten präsentierte sie zuletzt u. a. im Kunstraum der Universität Lüneburg; Kunstbunker Nürnberg (beide 2026); Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft; sis123, La Chaux-de-Fonds (beide 2025). Von 2021­–2024 hatte sie Lehraufträge an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig inne (Klasse für Fotografie im Feld der zeitgenössischen Kunst), 2025–2026 war sie künstlerische Mitarbeiterin an der Akademie der Bildenden Künste München (Klasse Prof. Andrea Büttner). Seit 2022 ist sie Ko-Organisatorin des Projektraums Cittipunkt e.V., Berlin. Als Teil der Spielformation KERFE realisierte sie 2024 den Film Echte Sonnen. Ein neuer kollaborativer Film entsteht im Kontext der Ausstellung Memory Is a Strange Bell (2026) im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.).