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Mona Hatoum, Hot Spot III, 2009

© Mona Hatoum. Courtesy the artist and MdbK Leipzig, Foto: dotgain.info

Mona Hatoum, Mobile Home II, 2006

© Mona Hatoum. Courtesy Berlinische Galerie, Foto: Jens Ziehe

Mona Hatoum, Home, 1999

© Mona Hatoum. Courtesy Galerie Max Hetzler, Berlin | Paris, Foto: Jörg von Bruchhausen

Mona Hatoum, 3-D Cities, 2008–2010

© Mona Hatoum, Courtesy Galerie Chantal Crousel, Paris, Foto: Florian Kleinefenn

Mona Hatoum, 2022 © Foto: n.b.k. / Jens Ziehe

Mona Hatoum, Hot Spot III, 2009

© Mona Hatoum. Courtesy the artist and MdbK Leipzig, Foto: dotgain.info

Mona Hatoum, Mobile Home II, 2006

© Mona Hatoum. Courtesy Berlinische Galerie, Foto: Jens Ziehe

Mona Hatoum, Home, 1999

© Mona Hatoum. Courtesy Galerie Max Hetzler, Berlin | Paris, Foto: Jörg von Bruchhausen

Mona Hatoum, 3-D Cities, 2008–2010

© Mona Hatoum, Courtesy Galerie Chantal Crousel, Paris, Foto: Florian Kleinefenn

Mona Hatoum, 2022 © Foto: n.b.k. / Jens Ziehe

Mona Hatoum, Hot Spot III, 2009

© Mona Hatoum. Courtesy the artist and MdbK Leipzig, Foto: dotgain.info

Mona Hatoum, Mobile Home II, 2006

© Mona Hatoum. Courtesy Berlinische Galerie, Foto: Jens Ziehe

Mona Hatoum, Home, 1999

© Mona Hatoum. Courtesy Galerie Max Hetzler, Berlin | Paris, Foto: Jörg von Bruchhausen

Mona Hatoum, 3-D Cities, 2008–2010

© Mona Hatoum, Courtesy Galerie Chantal Crousel, Paris, Foto: Florian Kleinefenn

Mona Hatoum, 2022 © Foto: n.b.k. / Jens Ziehe

Mona Hatoum

Donnerstag, 15. September 2022 – Sonntag, 13. November 2022


Erdgeschoss

Kurator: Marius Babias


Mit der Ausstellung Mona Hatoum präsentieren drei Berliner Institutionen das facettenreiche Werk von Mona Hatoum (*1952 in Beirut, lebt in London) erstmalig in Berlin in einer groß angelegten Überblicksausstellung. Die dreiteilige Ausstellung findet ab September im Neuen Berliner Kunstverein (15.9.2022 – 13.11.2022), im Georg Kolbe Museum (15.9.2022 – 8.1.2023) und im KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst (18.9.2022 – 14.5.2023) statt.


Mona Hatoum gilt als eine der wichtigsten und einflussreichsten Künstler*innen ihrer Generation. Im Zentrum ihrer Performances, Videos, Fotos, Skulpturen, Installationen und Papierarbeiten steht die Auseinandersetzung mit Vertreibung, Marginalisierung, Ausgrenzung und staatlicher Kontrolle – Themen, denen sie sowohl vor dem Hintergrund der eigenen Biografie als auch im Hinblick auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen nachgeht. Das Ausstellungsprojekt mit Begleitprogramm und Publikation versammelt Schlüsselwerke Hatoums, von ihrer Arbeit mit Performance und Video in den 1980er Jahren über verschiedene Produktionen der letzten zwei Jahrzehnte bis hin zu neuen, ortsspezifischen Skulpturen und Installationen.


Die Ausstellung im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) richtet den Blick auf Hatoums Beschäftigung mit physischer und psychischer struktureller Gewalt, die sich in häuslichen ebenso wie in globalen Szenarien manifestiert. Ihre Arbeiten thematisieren Erfahrungen von Entwurzelung – ob als dissoziatives Moment, als Trauma oder als Ermächtigung. Ihr doppelbödiger Umgang mit Vorstellungen von Heimat und Heim, mit Geschlechterrollen sowie menschlicher Verletzlichkeit ist ein essentieller künstlerischer Beitrag zu drängenden Fragen der Gegenwart.



Mona Hatoum lebt und arbeitet in London und hat seit einem DAAD-Stipendium 2003/2004 einen zweiten Wohnsitz in Berlin. Die Künstlerin wurde 1952 in Beirut als Kind palästinensischer Eltern geboren. Als sie 1975 für einen kurzen Aufenthalt nach London reiste, brach der Bürgerkrieg im Libanon aus und die Rückkehr in die Heimat wurde ihr verwehrt.


Mona Hatoums Werk wurde weltweit im Rahmen von Einzelausstellungen angesehener Institutionen präsentiert, u. a.: Magasin III Museum for Contemporary Art, Stockholm (2022); IVAM - Institut Valencià d‘Art Modern, Spanien (2021); Pulitzer Arts Foundation, St. Louis (2018); Menil Collection, Houston / Texas (2017); Hiroshima City Museum of Contemporary Art (2017); Centre Pompidou, Paris / Tate Modern, London / Nykytaiteen Museo Kiasma, Helsinki (2015–2016); Arab Museum of Contemporary Art, Doha (2014); Beirut Art Center (2010); Rennie Museum, Vancouver (2009); Museum of Contemporary Art Australia, Sydney (2005). Hatoum war u. a. Teilnehmerin der documenta (2017; 2002) sowie der Biennalen in Moskau (2013), Liverpool (2012), Istanbul (2001; 1995) und Venedig (2005; 1995).



Diskursprogramm


Samstag, 29. Oktober 2022

Critical Distance. Body Politics and Displacement in the Work of Mona Hatoum

Symposium mit Marius Babias (Direktor Neuer Berliner Kunstverein), Sam Bardaouil (Direktor Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin), Kathrin Becker (Künstlerische Direktorin KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst), Tamar Garb (Durning Lawrence Professorin für Kunstgeschichte, University College London), Natasha Ginwala (Assoziierte Kuratorin at Large Gropius Bau, Berlin), Mona Hatoum (Künstlerin, London), Polly Staple (Kuratorin und Direktorin der Sammlung Britische Kunst, Tate, London)

In englischer Sprache

Ort: KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Maschinenhaus M0

Eintritt frei



Publikation

Anlässlich der Ausstellung erscheint eine Publikation im Verlag der Buchhandlung Walther und Franz König, Köln, herausgegeben von Marius Babias, Kathrin Becker und Julia Wallner.