Christoph Hochhäusler
10. September 2026 – 8. November 2026
Kurator: Marius Babias
Der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) präsentiert die erste Ausstellung des Berliner Regisseurs und Autors Christoph Hochhäusler (*1972 in München). Seine preisgekrönten Arbeiten sind Ausdruck ästhetischer, gesellschaftlicher und politischer Interessen, die sich in einem genuin filmischen Fluchtpunkt vereinigen. Sein neuer Kurzfilm Das Paradies vertreibt uns (2026) ordnet Fotografien aus den 1950er und 1960er Jahren, die Hochhäusler auf einem Berliner Flohmarkt gefunden hat, in eine narrative Struktur ein. Die Ausstellung zeigt darüber hinaus Dokumente und Materialien zu Hochhäuslers frühen und aktuellen Werken – u. a. Storyboards, Setfotos, Filmplakate und Ausgaben der von ihm mitgegründeten Zeitschrift Revolver (seit 1998) – und gibt Einblick in das Oeuvre eines kompromisslosen Cineasten.
Begleitend zur Präsentation im n.b.k. Showroom findet vom 3. bis 24. September 2026 eine Werkschau mit Diskursprogramm im Kino Arsenal statt.
Christoph Hochhäusler (*1972 in München) lebt als Regisseur, Autor und Publizist in Berlin. Nach einem Studium der Architektur an der Technischen Universität Berlin studierte er Filmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Seine bisher sieben abendfüllenden Spielfilme waren u. a. im offiziellen Programm der Filmfestspiele in Cannes, Berlin und Locarno vertreten und wurden vielfach ausgezeichnet (u. a. Silberner Bär für die beste Nebenrolle 2023, Grimme-Preis Spezial 2012, Günter-Rohrbach-Filmpreis 2011). 2017–2021 war Hochhäusler Dozent für Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) und lehrte zuletzt als Gastprofessor für Spielfilmregie an der Filmuniversität Babelsberg (WS 2025/2026). Er ist Verfasser zahlreicher filmpublizistischer Arbeiten u. a. als Mitgründer und Mitherausgeber der Zeitschrift Revolver (seit 1998).
