Anne Jud
Anne Jud (*1953 in Luzern, † 2016 in Santa Barbara) arbeitete als Kostümbildnerin an der Schaubühne in Berlin und gilt als eine der wichtigsten Performance-Künstlerinnen der 1980er Jahre. Neben der Erschaffung von Objekten, in denen die Dollarnote zentraler Gegenstand ist, arbeitet sie ab Mitte der 1970er Jahre mit Aktionen im öffentlichen Raum. Im Projekt Sommerpause installierte sie ein weißes Sofa, Tisch und Stühle auf der Naunynstraße in Kreuzberg – als Angebot an Passant*innen, bei ihr zu verweilen. Die ursprünglich auf eine Woche angelegte Aktion dauerte wegen körperlicher Angriffe seitens der Anwohner*innen nur 24 Stunden. Ab 1994 lebte Jud mit ihrer Familie auf einer Farm in der Nähe von Santa Barbara. Sie war Teilnehmerin an zahlreichen Ausstellungen mit den Jungen Wilden sowie u. a. im Frauenmuseum Bonn (2012); Art at Grand Tales Gallery, Los Olivos / USA (2004); Raab Galerie, Berlin (2002); Bank von Ernst, Monaco (1999); Deutsche Guggenheim Berlin (1998); Martin Gropius Bau, Berlin (1994); Säuleninstallation im Schloßpark Charlottenburg, Berlin (1992); Kulturhaus Stockholm (1982); Kunsthalle Düsseldorf (1978).
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