PASSAGE I (Schiff)


Still


1998, 00:03:00 (x4), PAL, Farbe, stumm, •038 05


Heike Baranowsky (*1966 in Augsburg, lebt in Berlin) thematisiert in ihrem Werk die Bedingungen der Bildproduktion und geht in ihren Videoarbeiten meist von einer dokumentarischen Sequenz eines bestimmten Ereignisses aus, die sie mit Hilfe technischer Eingriffe manipuliert: Fragmente der Sequenz werden beschleunigt oder verlangsamt, oder sie tauchen gespiegelt wieder auf. Immer aber wecken sie die Illusion einer Kontinuität des Geschehens. Passage I (Schiff) ist wie Passage II (Zug) und Passage III (Bahnhof) Teil einer Trilogie über das Phänomen des Passierens. Die Kamera befindet sich auf einem langsam fahrenden Schiff und zeigt das ruhige Meer. Schließlich taucht ein Frachtschiff auf, das allmählich passiert wird. Nachdem zunächst erneut Bilder der ruhigen See zu sehen sind, holt die Kamera dasselbe Schiff wieder ein. Baranowsky arbeitet hier mit dem Wiederholungsprinzip des Loops und reiht gleiche Bildfolgen aneinander, um die Wahrnehmung zu irritieren und Sehgewohnheiten infrage zu stellen.

Still


1998, 00:03:10, PAL, Farbe, stumm, B028 01


Heike Baranowsky (*1966 in Augsburg, lebt in Berlin) thematisiert in ihrem Werk die Bedingungen der Bildproduktion und geht in ihren Videoarbeiten meist von einer dokumentarischen Sequenz eines bestimmten Ereignisses aus, die sie mit Hilfe technischer Eingriffe manipuliert: Fragmente der Sequenz werden beschleunigt oder verlangsamt, oder sie tauchen gespiegelt wieder auf. Immer aber wecken sie die Illusion einer Kontinuität des Geschehens. Passage I (Schiff) ist wie Passage II (Zug) und Passage III (Bahnhof) Teil einer Trilogie über das Phänomen des Passierens. Die Kamera befindet sich auf einem langsam fahrenden Schiff und zeigt das ruhige Meer. Schließlich taucht ein Frachtschiff auf, das allmählich passiert wird. Nachdem zunächst erneut Bilder der ruhigen See zu sehen sind, holt die Kamera dasselbe Schiff wieder ein. Baranowsky arbeitet hier mit dem Wiederholungsprinzip des Loops und reiht gleiche Bildfolgen aneinander, um die Wahrnehmung zu irritieren und Sehgewohnheiten infrage zu stellen.