Ça sera beau. From Beyrouth with Love


Still


2005, 00:29:50, PAL, Farbe, Ton, •025 08


Waël Noureddine (*1978 in Beirut, lebt in Beirut), der mehrere Jahre in Frankreich lebte, ist als Künstler, Autor und Journalist tätig und setzt sich in seinen Filmen mit der Situation im Nahen Osten, insbesondere im Libanon auseinander. Die Sicht des Künstlers ist von einer deutlichen Weigerung geprägt, sich den Lebensbedingungen inmitten der gewaltsamen Konflikte zu unterwerfen oder sich der Resignation hinzugeben. Sein in schnellem Tempo erzählter und als visuelles Tagebuch konzipierter Film Ça sera beau. From Beyrouth with Love ist – neben Chez nous à Beyrouth (2001) und July Trip (2006) – Teil einer Trilogie über den Libanon, die sich den physischen und psychischen Spuren des Krieges widmet. Unter Verzicht auf sprechende Personen bewegt sich die als filmische Collage angelegte Arbeit an Mauern und Demarkationslinien entlang, zeigt Verwüstungen, konterkariert diese durch Sonnenuntergänge, thematisiert aber auch in lakonischer Weise den Drogenkonsum von Jugendlichen.



siehe auch:
Resistance[s]. Experimental Films from the Middle East and North Africa