Echoes of Death/Forever Young


Still


1986, 00:14:22, PAL, Farbe, Ton, S003 03


Lydia Schouten (*1948 in Leiden/Niederlande, lebt in Rotterdam) arbeitet mit diversen Medien, darunter Video, Fotografie, Performance und Installation. Viele ihrer Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von exzentrischer Inszenierung und feministischer Kritik, die deutliche Verbindungen zu Film-, Fernseh- und Werbeästhetiken aufzeigen. Ihre frühe Videoarbeit Echoes of Death/For Ever Young zeigt eine weibliche Figur mit weißer Perücke, die durch Fitness- und Körperkult, Konsum, Glamour und Genuss die ewige Jugend heraufbeschwört. Traumähnlich bewegt sich die verführerische und verhängnisvoll anmutende Frau durch eine Welt, die bestimmt ist durch Maskerade und skurrile Zwischenräume und die von erotischen, teuflischen und sexuellen Symbolen überlagert ist. Den teilweise theatralisch inszenierten Bildern werden experimentelle Sequenzen mit analogen Effekten entgegengesetzt. Mit musikalischen Klängen und durch einen Subtext, der als Untertitel erscheint, werden der filmischen zwei weitere Ebenen hinzugefügt, die die Bilder unterstützen und narrativ lenken.