Crash


Still


2001, 00:02:22, PAL, Farbe, Ton, B014 07


Pash Buzaris (*1966 in Köln, lebt in Berlin) konzeptuelles Werk reflektiert utopisches Gedankengut in Architektur, Design, Film und bildender Kunst und thematisiert den Utopieverlust der Postmoderne. Neben Skulpturen, Installationen und Zeichnungen entstehen Videoarbeiten wie Crash (2001), in welcher der Künstler Fragmente einer Verfolgungsjagd aus einem Computerspiel mit Szenen aus David Cronenbergs Spielfilm Crash (1996) kombiniert, dessen Handlung – basierend auf James Graham Ballards gleichnamigem Roman von 1973 – rund um eine Gruppe von Unfall-FetischistInnen kreist. Buzari verwendet Verfolgungsjagden und Fahrzeugkollisionen aus Cronenbergs Film, konstruiert jedoch durch die technische Umsetzung des Videos eine Kontinuität zwischen virtuellem und filmischem Raum: Er filmt die Szenen aus Kinofilm und Computerspiel von einem Monitor ab und operiert dabei auch mit unterschiedlichen Kamerawinkeln und Close-ups, um die Grenzen zwischen Realität und Fiktion weiter aufzulösen.