Shigeko Kubota
My Father


Still

1975, 00:14:46, NTSC, black/white, sound, 001 Disc 2 02


Der Film fängt mit den Worten an: ""Mein Vater starb an dem Tag, an dem ich ein Flugticket kaufte, um ihn zu besuchen. Ich rief Shirley Clark an. Sie fragte mich wie es mir geht. Ich sagte ihr, dass ich weine. Sie sagte: 'Warum machst du nicht ein Video von dir, wie du weinst?""
Dieser Film verbindet Sequenzen zweier zu unterschiedlichen Zeitpunkten gedrehter Filme. Einige Sequenzen wurden in Japan aufgenommen und zeigen Kubota und ihren Vater, der an Krebs leidete, als sie zusammen am Silvesterabend Fernsehen guckten. Das Leiden des Vaters und der Tochter wird hier sogar verstärkt, da es zur Banalität der Knallmusik und zu den Neujahrsfeiern im Fernsehen in Kontrast gestellt wird.
In weiteren Sequenzen ist Kubota allein, sie hat vom Tod ihres Vaters erfahren und weint vor einem Videomonitor. Der Fernsehbildschirm wird zum Mittelpunkt ihres Trauerrituals und ermöglicht es, den Vater präsent zu halten.
Der Film scheint eine Überwindung des Leids zu sein, und das Video wird als Zeuge und Gedächtnis benutzt.


Selbstbild Tod Erinnerung


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