Dieter Appelt


Ansicht: Dieter Appelt - Drei Situationen - Experimente

Drei Situationen - Experimente

1979-81, 00:08:34, PAL, Schwarz/Weiß

In der Tradition der Performance-Kunst der 70er-jahre, sind Dieter Appelts Filme oftmals Dokumentationen von Aktionen, die er ohne Publikum vollzieht. Unter Einsatz seines eigenen Körpers, laut ihm "das Medium eines existentiellen Gestaltungsprozesses, sinnliche Realität, Symbol und Zeichensprache", thematisiert er existenzielle Fragen nach Erinnerung, Vergänglichkeit und Tod. Seine Sinnbilder für das gelebte Leben und das Erleben von Zeit bezieht er aus Natur und Technik.

"Drei Situationen - Experimente" besteht aus kurzen Fragmenten, die teilweise bereits vorhandenen Arbeiten entliehen sind. Die erste Situation "carnac - ZeitMessen" stammt aus der Performance "tagundnachtgleiche" und zeigt den nackten Künstler in einer kargen Felsenlandschaft, mit der der Körper eine Symbiose einzugehen versucht.
In "Monte Isola-Fragment" sehen wir Appelt in einer gebauten Konstruktion, ein Motiv, das in vielen seiner Arbeiten auftaucht.
Das dritte Experiment zeigt, wie der Titel "1 sec aus Image de la vie et de la mort / 23 Überblendungen der Einzelbilder" schon beschreibt, eine kurze sich wiederholende Einstellung aus der Arbeit "Image de la vie et de la mort". (ap)


Schlagworte:
Performance, Körper, Identität, Selbstreflexion, Natur -Vergänglichkeit

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