Dan Graham
Performer/Audience/Mirror
1975, 00:22:48, NTSC, Schwarz/Weiß
Dan Graham hat sich in den 70er Jahren intensiv mit der Wahrnehmung von Raum und Zeit sowie mit dem Verhältnis zwischen öffentlichem und privatem Raum auseinandergesetzt. In seinen Performances ging es vor allem um die Interaktion zwischen Performer und Publikum, zwischen Subjekt und Objekt.
In Performance/Audience/Mirror beschreibt Graham sein Verhalten und das des Publikums, indem er ihre Bewegungen teilweise über ihr Spiegelbild beobachtet. Untersucht wird, inwiefern das Beschriebene das Verhalten der Personen beeinflusst, so wie das Verhalten die Beschreibung bestimmt. Wie auch in vielen seiner anderen Werken nutzt Graham den Spiegel als zentrales Element, den Raum zu verdichten wie auch das Verhalten des Betrachters/Publikums um eine Reflexionsebene zu erweitern. (ap)
Schlagworte:
Performance, Spiegel, Reflexion, Raum/Zeit
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