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Diskurs
03 n.b.k. Diskurs
Solvej Helweg Ovesen
Die Welt als Bühne.
Herausgegeben von Marius Babias
126 Seiten, mit farb. Abb., Klappenbroschur, Deutsch/Englisch, 19,80/15,00 EUR (Mitglieder)
Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2010
ISBN 978-3-86560-645-7
Dieser Essay untersucht die Beziehung zwischen Performance Art und der Performativität des Alltaglebens, dem tagtäglichen Zwang zum Handeln. Ausgehend von zeitgenössischen KünstlerInnen wie Tamy Ben-Tor, Carey Young, Jan Mančuška, Jan Northoff und Claus Carstensen & Peter Bonde werden performative Schismen zwischen künstlersicher Performance und der Alltagsperformance in Beziehungen, im Job, auf der Straße und im virtuellen Alltag erörtert. Wie inspirierend ist Performance Art für die Alltagsperformance?
02 n.b.k. Diskurs
Oliver Marchart
Hegemonie im Kunstfeld
Die documenta-Ausstellungen dX, D11, d12 und die Politik der Biennalisierung
104 Seiten, mit farb. Abb., Klappenbroschur, 19,80 EUR/15,00 EUR (Mitglieder)
Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2008
ISBN 978-3-86560-437-8
Mit analytisch-provokativem Blick schaut Oliver Marchart auf die letzten drei documenta-Ausstellungen. Ausgehend von den Theorien von Gramsci und Laclau/Mouffe werden Museen und Biennalen als nationale und globale Hegemoniemaschinen dargestellt, die die bürgerliche Dominanzkultur reproduzieren, aber auch angreifbar machen. Entlang der jüngeren documenta-Geschichte wird so eine Kanonverschiebung in den Feldern Politik, postkoloniale Theorie und Bildung (D11) nachgezeichnet ebenso wie die Kämpfe um deren Definitionsmacht (dX) und der Versuch der Umkehr (d12).
01 n.b.k. Diskurs
Marius Babias
Kunst in der Arena der Politik
Subjektproduktion, Kunstpraxis, Transkulturalität
144 Seiten, mit farb. Abb., Klappenbroschur, 19,80 EUR/15,00 EUR (Mitglieder)
Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2008
ISBN 978-3-86560-439-2
Das gegenwärtige Verhältnis zwischen Kunst und Gesellschaft ist durch einen Grundwiderspruch bestimmt: Die im Prozess der Globalisierung brutaler werdende kapitalistische Gesellschaft schmückt sich mit kritischen Kunstwerken und eignet sich die künstlerische Kreativität als ständigen Motor kapitalistischer Entwicklung an. Marius Babias untersucht anhand ausgewählter Gegenbeispiele der Kunst- und Kulturpolitik, inwieweit die Kunst durch die Mobilisierung kritischer Inhalte noch dazu beitragen kann, die Vorstellung von Öffentlichkeit als Forum zum Austragen gesellschaftlicher Konflikte und politischer Teilhabe zu stärken.