Berlin
04 n.b.k. Berlin
Time Piece
Videokunst 1963 bis heute
Herausgegeben von Marius Babias, Kathrin Becker und Sophie Goltz
488 Seiten, mit farb. Abb., Klappenbroschur, Deutsch/Englisch, 19,80/15,00 EUR (Mitglieder), Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2012,
ISBN 978-3-86335-074-1
1971 auf Initiative von Künstlern und Kulturarbeitern gegründet, ist das Video-Forum mit seinen über 1.400 Werken internationaler Videokunst die älteste Videokunstsammlung in Deutschland. Sammlungsschwerpunkte sind Fluxus, feministische Videopraxis, historische und gegenwärtige Videokunst aus Berlin sowie medienreflexive Ansätze. Schlüsselwerke seit der Frühphase der Videokunst sind genauso vertreten wie aktuelle Produktionen. Das Buch dokumentiert den gesamten Sammlungsbestand inklusive Abbildungen. Ein umfangreiches Kompendium der internationalen Videokunst für KünstlerInnen, KuratorInnen, Lehrende und Interessierte.
03 n.b.k. Berlin
Ute Meta Bauer
Kuratorische Praxis.
Interviews und Gespräche
Herausgegeben von Marius Babias
148 Seiten, mit farb. Abb., Klappenbroschur, 19,80/15,00 EUR (Mitglieder), Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2012,
ISBN 978-3-86560-892-5
Der vorliegende Band versammelt Gespräche und Interviews 1991 bis 2011 von
und mit Ute Meta Bauer aus mehr als 25 Jahren Praxis als Künstlerin,
Professorin und Leiterin internationaler Kunstinstitutionen. Entlang
von Leitthemen wie „Display“, „Institution“, „Kunstvermittlung“,
„Feminismus“ und „Kuratorische Praxis“ spiegelt sich Bauers Werdegang
von der Künstlerischen Leiterin des Künstlerhauses Stuttgart
(1990-1994) bis zur Dekanin der School of Fine Arts am Royal College
of Art in London (ab Herbst 2012). Zuletzt war sie Professorin und
Leiterin des Program in Art, Culture and Technology in der School of
Architecture and Planning am Massachusetts Institute of Technology MIT
(Cambridge, USA). Als freie Kuratorin arbeitet Ute Meta Bauer an den
Schnittstellen von zeitgenössischer Kunst, Film, Video und Sound. Sie
war Ko-Kuratorin der Documenta11 in Kassel (2002) sowie Künstlerische
Leiterin der 3. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst (2004) und
kuratierte u. a. das Mobile_Transborder Archive innerhalb des Projekts
InSite05 in Tijuana / San Diego (2005).
01 n.b.k. Berlin
Marlene Streeruwitz
Bildgirl. Collagen
Herausgegeben von Marius Babias
80 Seiten, mit farb. Abb., Klappenbroschur, 19,80/15,00 EUR (Mitglieder), Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2009, ISBN 978-3-86560-573-3
Mit einem Text und Bild-Text-Collagen von Marlene Streeruwitz
Bildgirl. Collagen entstand als künstlerischer Beitrag für die Ausstellung „German Angst“ im Neuen Berliner Kunstverein (2008). In der Ausstellung als Wandarbeit präsentiert, erscheint der Beitrag nun in Buchform. Darin analysiert Streeruwitz in einem einleitenden Essay und in Bild-Text-Collagen die Politik der Nacktheit der „Bild-Zeitung“ aus feministischer Perspektive. Die Konstruktion der Frau als sexualisiertes Objekt männlicher Betrachtung im „Bildgirl“ steht dabei im Mittelpunkt. Nackte Frauen in den Medien zeigen zu können, wurde trotz Widerstand der Frauenbewegung von den 68er Sexualrevolutionären zur Frage der Pressefreiheit stilisiert. Sexuelle Freiheit sollte den Männern vorbehalten sein. Streeruwitz beschreibt, wie im „Bildgirl“ die bedrohte deutsche heterosexuelle Männlichkeit positiv fixiert wird.

