Publikationen ( ab Juli 2008)


Coverbild Wagner

Silke Wagner

Mit Texten von Marius Babias, Brigitte Franzen, Hagen Kopp, Silke Wagner u.a.
ca. 140 Seiten, mit farb. Abb., Klappbroschur
Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2008
ISBN 978-3-86560-438-5

Die Künstlerin Silke Wagner gilt als eine der substanziellsten VertreterInnen ihrer Generation, deren Arbeiten stilbildend sind. Wagners Interventionen bewegen sich außerhalb angestammter künstlerischer Medien und Aktionsfelder. Mit ihren Arbeiten mobilisiert sie Öffentlichkeit, schafft Angebote für Kommunikation und neue Handlungsräume. Kooperationen mit „Kein Mensch ist illegal“ oder antirassistischen Gruppen involvieren sie als Künstlerin in soziale Bewegungen und konfrontieren sie mit gesellschaftsrelevanten Fragen, wie nach der Konstruktion des „Anderen“ im Zuge der Europäisierung. Die vorliegende Publikation ist Wagners erste umfassende Monographie.


Coverbild Wagner

Marius Babias

Kunst in der Arena der Politik
Subjektproduktion, Kunstpraxis, Transkulturalität

ca. 140 Seiten, mit farb. Abb., Klappbroschur
Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2008
ISBN 978-3-86560-439-2

Das gegenwärtige Verhältnis zwischen Kunst und Gesellschaft ist durch einen Grundwiderspruch bestimmt: Die im Prozess der Globalisierung brutaler werdende kapitalistische Gesellschaft schmückt sich mit kritischen Kunstwerken und eignet sich die künstlerische Kreativität als ständigen Motor kapitalistischer Entwicklung an. Marius Babias untersucht anhand ausgewählter Gegenbeispiele der Kunst- und Kulturpolitik, inwieweit die Kunst durch die Mobilisierung kritischer Inhalte noch dazu beitragen kann, die Vorstellung von Öffentlichkeit als Forum zum Austragen gesellschaftlicher Konflikte und politischer Teilhabe zu stärken.

Coverbild Wagner

Oliver Marchart

Hegemonie im Kunstfeld
Die documenta-Ausstellungen dX, D11, d12 und die Politik der Biennalisierung

ca. 140 Seiten, mit farb. Abb., Klappbroschur
Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2008
ISBN 978-3-86560-437-8

Mit analytisch-provokativem Blick schaut Oliver Marchart auf die letzten drei documenta- Ausstellungen. Ausgehend von den Theorien Gramscis und Laclaus werden Museen und Biennalen als nationale und globale Hegemoniemaschinen dargestellt, die die bürgerliche Dominanzkultur reproduzieren, aber auch angreifbar machen. Entlang der jüngeren documenta-Geschichte wird so eine Kanonverschiebung in den Feldern Politik, postkoloniale Theorie und Bildung (D11) nachgezeichnet ebenso wie die Kämpfe um deren Definitionsmacht (dX) und der Versuch der Umkehr (d12).