n.b.k. Kooperationen
Die Aktivitäten des n.b.k. werden durch längerfristige Kooperationen mit dem Verlag der Buchhandlung Walther König, der Universität der Künste Berlin, einem Residency-Programm in der Gartenstadt Atlantic und mit dem europäischen Netzwerk eipcp ergänzt. Im Dialog mit den Partnern werden die Aktivitäten des n.b.k. weiterentwickelt und in gemeinsamen Projekten verankert. Ziel der Kooperationen ist die Vermittlung zeitgenössischer Kunst und Theorie in die breite Öffentlichkeit.
Walther König
Walther König ist eine Buchhandlung und ein Verlagshaus mit Filialen in allen großen deutschen Städten. In den Buchhandlungen und über den Vertrieb sind weltweit Bücher über moderne und zeitgenössische Kunst, Photographie, Architektur und Kunsttheorie erhältlich. Bekannt ist König für seine große Auswahl an Künstlerbüchern, Ausstellungskatalogen und Monographien. Alle Publikationen des n.b.k. erscheinen in Zusammenarbeit mit dem Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln. In der Buchreihe n.b.k. „Künstlerbuch“ werden KünstlerInnen und ihre Werke präsentiert. n.b.k. „Diskurs“ stellt aktuelle Ansätze der Theorie und Praxis der Kunst sowie der Kunstvermittlung vor. Einblicke in das Berliner Kunstleben gibt die Reihe n.b.k. „Berlin“, in der Persönlichkeiten über den Berlin-Mythos schreiben und Position beziehen.
Universität der Künste Berlin
Seit über 300 Jahren werden an der Universität der Künste Berlin einer künstlerisch-wissenschaftlichen Hochschule KünstlerInnen ausgebildet. Das Studium der Bildenden Kunst, Gestaltung, Musik und Darstellenden Kunst ist interdisziplinär und projektorientiert. Der n.b.k. und die UdK sind institutionelle Partner für zeitgenössische Kunstvermittlung und -produktion. Gemeinsam sind künstlerische Forschungsprojekte zu Themen aus Kunst und Gesellschaft geplant. Wechselnde Aktionsformen Seminare, Workshops, Screenings finden im n.b.k. statt und bieten eine Plattform für die junge Kunstszene Berlins. Diese Form der Ausbildung mit direktem Praxisbezug ermöglicht erste professionelle Erfahrungen sowie die Aneignung von institutionellen Räumen.
Gartenstadt Atlantic
Am Gesundbrunnen im Berliner Stadtteil Mitte befindet sich die Gartenstadt Atlantic, die nach den Originalplänen des Architekten Rudolf Fränkel saniert wurde. Die Idee der Gartenstadt als unabhängige Stadt geht auf den Engländer Ebenezer Howard zurück, der damit nicht nur naturnahes Wohnen verband. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verknüpfte er sozial-utopische Ideen mit der Reformbewegung. Im Vordergrund stand die Einheit von Wohnen und Arbeit, Kultur und Bildung. Heute ist die Gartenstadt Atlantic eine urbane Insel mitten in Berlin. Seit ihrer Wiedereröffnung 2005 ist sie mit dem Lichtburg-Forum zu einem Zentrum kulturellen Lebens gewachsen. Neben StipendiatInnen des deutschen Pen-Zentrums wohnen und arbeiten Gäste des n.b.k. in einer eigens eingerichteten Atelierwohnung und können neue oder bestehende Projekte verfolgen. Der n.b.k. lädt KünstlerInnen, KulturproduzentInnen, FilmemacherInnen und TheoretikerInnen ein.