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Neuer Berliner Kunstverein
Der n.b.k. ist ein Ort zeitgenössischer Kunst- und Diskursproduktion. Der Kunstverein wurde 1969 mit dem Ziel gegründet, bildende Kunst der Gegenwart einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und zu vermitteln, sowie zur aktiven Teilhabe an kulturellen Prozessen einzuladen.
1970 gründete der n.b.k. eine der ersten Artotheken in Deutschland. Kunstinteressierte können über 4.000 Werke der internationalen Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts kostenlos entleihen. Die Artothek mobil stellt Ausstellungen für öffentliche Institutionen, Schulen und Betriebe zusammen. Mit der Neugestaltung der Nutzungszonen zeigt der n.b.k. die Sammlung der Artothek unter wechselnden thematischen Schwerpunkten und in verschiedenen Präsentationsformen. Mit dem Video-Forum besitzt der n.b.k. eine Sammlung von über 1.000 internationalen Kunstvideos, die seit ihrer Gründung 1972 ständig erweitert wird. Die Bestände des Video-Forums sind ab Sommer 2008 in einer Präsenzbibliothek digital einsehbar. Sammlungsbezogene Präsentationen und Screenings stellen aktuelle und historische Entwicklungen der Videokunst zur Diskussion. Beide Sammlungen des n.b.k. - Artothek und Video-Forum - sind öffentlich nutzbar. Sie bieten Raum für experimentelle Kunstvermittlung und kulturelle Bildung.
Jüngere künstlerische Entwicklungen zu fördern und die gesellschaftliche Bedeutung aktueller Kunst aufzuzeigen sind wichtige Anliegen des n.b.k. und seiner Kooperationspartner. In Zusammenarbeit mit dem Verlag der Buchhandlung Walther König erscheinen die Buchreihen n.b.k. Künstlerbuch, n.b.k. Diskurs und n.b.k. Berlin. Die Reihe Künstlerbuch informiert über die ausgestellten KünstlerInnen. Die Reihe Diskurs stellt aktuelle Ansätze der Theorie und Praxis der Kunst vor. Die Reihe Berlin gibt Einblicke in das Berliner Kulturleben. Studierende der Universität der Künste gestalten in gemeinsamen Projekten den n.b.k. temporär mit. Mit diesem Praxisbezug können sich KünstlerInnen in der Ausbildung institutionelle Räume erschließen und erste professionelle Erfahrungen sammeln. Der n.b.k. versteht sich als Plattform für die junge Kunstszene Berlins. Das Residency-Programm des n.b.k. mit seiner Atelierwohung in der sanierten Gartenstadt Atlantic, Berlin-Gesundbrunnen, bietet StipendiatInnen die Möglichkeit, in Berlin zu forschen und Projekte zu entwickeln. Ab 2009 beteiligt sich der n.b.k. als Ort zeitgenössischer Kunst- und Diskursproduktion an dem Netzwerk eipcp (Europäisches Institut für Progressive Kulturpolitik), dem europäische Kunst- und Kulturinstitutionen angehören.
Der n.b.k. wird aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert unter Befürwortung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin - Senatskanzlei -Kulturelle Anglegenheiten.