Mariana Castillo Deball

Stylemis nebrascencis Leydi, Tertiär (Hypothesis of a Tree series)


Mariana Castillo Deball (*1975 in Mexiko-Stadt, lebt und arbeitet in Berlin) studierte in Mexiko-Stadt bildende Kunst an der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko (1993–1997) und Philosophie an der Iberoamerikanischen Universität (1998–1999). Seit 2015 hat sie die Professur für Bildhauerei an der Kunstakademie Münster inne. In ihren Arbeiten setzt sich Deball mit historischer und archäologischer Wissensproduktion auseinander. Grundlage ihrer künstlerischen Praxis sind konkrete Forschungen und Sammlungen. So basiert die für den Neuen Berliner Kunstverein konzipierte Edition auf der Installation Hypothesis of a Tree series, die sie für die SãoPaulo Biennale 2016 entwickelte. Ein dreidimensionaler „Baum des Lebens“ ermöglichte den Besucher*innen, die Vielfalt der Arten und deren evolutionäre Beziehungen untereinander räumlich zu erfahren. Jeder der Zweige des Baumes entsprach einer bestimmten Spezies – repräsentiert durch Frottagen von Steinfossilien, die mittels Sumi-Tusche auf Japanpapier übertragen wurden. Zuletzt waren Deballs Arbeiten u. a. zu sehen: Los Angeles County Museum of Art (2017); São Paulo Biennale (2016); Witte de With – Center for Contemporary Art, Rotterdam (2016); Solomon R.Guggenheim Museum, New York (2014); Hamburger Bahnhof, Berlin (2014; 2013); documenta, Kassel (2012); Kölnischer Kunstverein (2010); De Appel, Amsterdam (2007).



Stylemis nebrascencis Leydi, Tertiär (Hypothesis of a Tree series)
2017, Frottage auf Japanpapier, Sumi-Tusche, Bambus, 87 x 95 x 27,5 cm, 5 Unikate, signiert, datiert und nummeriert
4.100 Euro Mitglieder, 4.500 Euro Nichtmitglieder