Joseph Beuys

Ich kenne kein Weekend

Joseph Beuys (*1921 in Krefeld, † 1986 in Düsseldorf) ist einer der einflussreichsten Künstler der Nachkriegszeit. Mit seiner Theorie der Sozialen Plastik versuchte er die Kunst in das tägliche Leben zu holen. Der viel zitierte Ausspruch „Jeder Mensch ein Künstler“ ist als Aufruf zu verstehen, dass jeder Mensch schöpferisch tätig werden soll, um die Gesellschaft zu verändern. Beuys hatte von 1961 bis 1972 eine Professur für Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf inne. Die vom Neuen Berliner Kunstverein angebotene Edition Ich kenne kein Weekend enthält eine Flasche Maggiwürze sowie eine gestempelte Ausgabe der Kritik der reinen Vernunft von Immanuel Kant aus dem berühmten Weekend-Koffer (1971/1972). Von diesen Aktenkoffern waren ursprünglich 95 Exemplare geplant, aber nur 75 konnten umgesetzt werden, davon 10 Exemplare als Holzkasten. Die Kombination aus Maggi- Flasche und Buch versteht sich als humorvolle Hommage an Kant als Hauptprotagonisten der deutschen Aufklärung, dem sich Beuys geistig verbunden fühlte. Seine Arbeiten wurden u.a. präsentiert: Hamburger Bahnhof, Berlin (2008); Tate Modern, London (2005); Centre Pompidou, Paris (1994); Kunsthaus Zürich (1993); Martin-Gropius-Bau, Berlin (1988); Solomon R.Guggenheim Museum, NewYork (1979); Venedig Biennale (1976); documenta, Kassel (1982; 1977; 1972; 1968; 1964).



Ich kenne kein Weekend
1972, Reclam-Buch und Maggie-Flasche in Holzkasten, montiert, 52 x 66 x 8 cm, 3 Exemplare von 10, signiert und nummeriert, Zertifikat und Label
10.100 Euro Mitglieder, 10.100 Euro Nichtmitglieder
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