Donnerstag, 30. November 2017, 18.30 Uhr
Brücken bauen / Bücher

Screening mit anschließendem Gespräch mit Anselm Franke (Kurator und Autor, Berlin)
Ort: Kino Arsenal, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin


Einschlafgeschichten: Brücken (Regie: Harun Farocki, 1977, OmE, 3 min)

Wie man sieht (Regie: Harun Farocki, 1986, OmE, 72 min)

Anschließend Gespräch mit Anselm Franke (Kurator und Autor, Berlin)


In
Einschlafgeschichten: Brücken (1977), das für die Kindersendung „Sandmännchen“ produziert wurde, erlangen Objekte mithilfe einer kindlichen Typologie den Status von Akteuren.

Zwei Motive ziehen sich durch den Film
Wie man sieht: die Kreuzung und das Gewebe. „Es geht um Wegkreuzungen und Stadtbildung, Maschinengewehr mit Handkurbel und Maschinengewehr mit Rückstoß, Trassierung der Autobahn im nationalsozialistischen Deutschland und in der BRD, das Straßenentwerfen und Tierezerlegen, Schlachtenbilder von oben und von unten, die Geburt der Rechenmaschine aus der Weberei.“ (Harun Farocki)

Eintritt: Kinokarte (€ 7,50; Mitglieder Arsenal und n.b.k.: € 5)


Teil der
Harun Farocki Retrospektive einem Projekt des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) in Kooperation mit dem Arsenal – Institut für Film und Videokunst, dem Harun Farocki Institut, der Harun Farocki GbR, dem silent green Kulturquartier, dem Verlag der Buchhandlung Walther König, Savvy Contemporary und dem Haus der Kulturen der Welt im Rahmen der Berlin Art Week, gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Weitere Informationen unter
www.harunfarockiretrospektive.org