Geta Brătescu

27. September 2018 – 25. Januar 2019

Eröffnung: Mittwoch, 26. September, 18 Uhr

Geta Brătescu zählt zu den wichtigsten konzeptuellen Künstler*innen Rumäniens, bereits unter sozialistischer Diktatur schuf sie abstrakte Werke, in denen Muster, Flächen, Linien, Farben und Strukturen ineinandergreifen und die der offiziellen Staatskunst entgegenstanden. Der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) präsentiert nun die erste Einzelausstellung Geta Brătescus in einer Berliner Institution.

Das vielseitige Werk Geta Brătescus umfasst Zeichnungen, Collagen aus Stoff oder Papier, Grafiken, Performances, experimentelle Filme und Fotografien sowie Objekte und Rauminstallationen. Im avantgardistischem Schaffen der Künstlerin verschwimmen die Grenzen zwischen Kunst und Leben, im Mittelpunkt ihrer Arbeiten stehen u. a. Fragen nach Erinnerung und Geschichte, menschlicher Identität, Normativität sowie dem weiblichen Geschlecht. Seit den 1990er Jahren entstehen zunehmend Serien, in denen Brătescu ihre Formensprache konsequent durchdekliniert. Der Neue Berliner Kunstverein zeigt historische sowie neue Arbeiten von Geta Brătescu sowie einen Film zu und mit der Künstlerin.

Ein Projekt in Kooperation mit dem Rumänischen Kulturinstitut Berlin.